Christian Alexander Rogler (* 15. August 1968 in München) ist ein in Berlin lebender deutsch-österreichischer Schauspieler, Sprecher, Visual Artist, Fotograf und Produzent.

In der Nähe der Bavaria Filmstudios in München aufgewachsen, hat Christian bereits als Kind das Flair von großen Filmsets wie "Das Boot" oder "Eine Unendliche Geschichte" eingeatmet. Als 16-Jähriger spielte er dann erste kleine Rollen bei "Der Fahnder", "der Alte" und anderen in München produzierten Fernsehserien. Seinem Wunsch folgend, auch das Theater von der Pike auf kennenzulernen, arbeitete er von 1987 bis 1991 als Jungdarsteller, Bühnentechniker und Beleuchter an ver-schiedenen Münchner Bühnen, wie z.B. bei Dieter Dorn an den Kammerspielen, am Residenztheater, Marstalltheater, sowie am Staatstheater am Gärtnerplatz.

 

Noch während seiner Schauspielausbildung am "Schauspiel München" wurde er als Jim in "Die Glasmenagerie" ans Schwabinger "Theater 44" geholt, wo vor ihm bereits Otto Sander, Margarete von Trotta, Heiner Lauterbach oder Katja Flint auf der Bühne gestanden hatten. Zahlreiche Engagements in der Münchner Off-Szene folgten, so spielte er den Dichter Arthur Rimbaud und wirkte im Ensemble von La Fura dels Baus in der legendären Performance "Magno Theatro Mundi" mit.

 

1994 Umzug nach Berlin, und verstärkte Arbeit für Film und TV als Schauspieler und Sprecher. Internship bei Integral Film.

 

In Fernsehproduktionen wird er häufig für facettenreiche Rollen, die Wandlungsfähigkeit und kosmopolitisches Flair erfordern eingesetzt. So spielte er Italiener, Türken und Araber, wie den Scheich Abdullah Ben Suleiman III. in "Verliebt in Berlin" und Scheich Haschim in "Wege zum Glück", den tunesischen Ermittler Mehdi Ben Ramdane, Franzosen, wie den  Restaurant-Tester Guillaume Petit in "Anna und die Liebe", einen südfranzösischen Fischer, oder den elsässischen Chefkoch Edwin Bongard in "Hanna - Folge deinem Herzen". Dazu deutsche Episodenhauptrollen in Serien wie "Die Rosenheim-Cops" oder "SOKO Kitzbühel", und viele mehr.

 

2009 produzierte Christian das 48 Hour Film Project, ein rund um den Globus  (in über 100 Städten) stattfindendes Kurzfilmfestival, das in Berlin mit 50 Drehteams und 600 Teilnehmern das bisher weltweit größte war. Krönung war die Verleihung für den besten 48 Hour Film 2009 in Las Vegas durch den Clooney-Regisseur Jason Reitman.

 

2012 Rückkehr ans Theater mit der Hauptrolle in Dostojewki´s "Weiße Nächte" in Hannover und weitere Fernseh- und Filmarbeiten. Darüber hinaus leiht Christian seine Stimme zahlreichen Hörspielen und Dokumentationen, z.B. für Deutschlandradio Kultur und arte.

 

2013 schloß Christian eine Weiterbildung zum Fiction Producer in der Film- und Fernsehproduktion mit Abschluss bei der IHK Berlin erfolgreich ab.

 

2015 gründete er mit Greta Amend die SUPERBOHEMIANS, eine international vernetzte Künstlergruppe, die freie Theater- und Filmprojekte realisiert. Es bestehen Kooperationen mit Künstlern speziell in Skandinavien.

Die Superbohemians engagieren sich speziell auch im Bereich der kulturellen Bildung, und Vermittlung von Medienkompetenz für junge Menschen. In Berlin gefördert vom Projektfonds Kulturelle Bildung.

 

Privat und beruftlich engagiert sich Christian mit Umweltpatenschaften zur Verbesserung und Erhaltung natürlicher Ressourcen, beispielsweise Aufforstungsprojekten in Afrika. 

 

Sein Langzeit-Filmprojekt "I wanted to live" will Bewußtsein schaffen, für das Leid und die Konsequenzen der Flüchtlingsbewegungen vor und in Europa, und wurde neben zahlreichen Human Rights Filmfestivals und Video Art Festivals für den St. Leopold Friedenspreis 2020 des Stift Klosterneuburg bei Wien nominiert. Dort ist das Werk in der Jahresausstellung noch bis November 2021 zu sehen.

 

Christian Alexander Rogler (* August 15, 1968 in Munich) is a German-Austrian actor, voice actor, visual artist, photographer and producer based in Berlin.

Christians training as an actor began at Schauspiel Munich, the first vocational college based on Lee Strasberg´s Method acting in Germany.

He was just in his third schoolyear when he was already asked to become a member of Munichs Theater 44. Since then he played in numerous different off-theater productions in Munich. As a stage actor his experience includes leading parts as Arthur Rimbaud in „Einmal Hölle und zurück“ and The Dreamer in „White Nights“ by Fjodor Dostojewskij. Christian toured nationwide with the Spanish group La Fura dels Baus and the Commedia del arte production „L´uomo, la Bestia et la virtu“ by Pirandello, directed by Niki Paryla. In 1994 Christian moved to Berlin, and has since been a well booked actor for german TV in more than 40 productions ever since.

 

Aditional work experience includes being the production assistance for Integral Film Production, Producer of the 48 hour Film Festival Berlin, as well as the production of Greta Amend´s international masterclasses for actors and directors. Also their jointly produced performances since 2006. He was a projectionist and was also running his own cinema in Munich in the beginning of the 90´s.

 

Among the organisation of various short film Festivals he had been involved in the running the Filmkunst 66 cinema in Berlin. In 2013 Christian completed a second education as Film and Television Producer and together with Greta Amend he is the co-founder of the international theatre and film-collective SUPERBOHEMIANS starting in 2015.

 

His long-term film project "I wanted to live" aims to create awareness for the suffering and consequences of the refugee movements before and in Europe, and was nominated for the St. Leopold Peace Prize 2020 of the Klosterneuburg Abbey near Vienna, in addition to numerous human rights film festivals and video art festivals. The work can be seen there in the annual exhibition until November 2021.

 

 


Christian unterstützt aktiv folgende Organisationen und Initiativen: