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HANNELORE ELSNER und CHRISTIAN ALEXANDER ROGLER lesen aus Choderlos de Laclos „GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN“



 

A.C.T. ARTIST AGENCY GMBH IN KOOPERATION MIT DER KUR- UND KONGRESS-GMBH UND DEM MAGISTRAT DER STADT BAD HOMBURG V.D. HÖHE PRÄSENTIEREN:

3. Bad Homburger Poesie & Literaturfestival

Lesen ist Kino im Kopf und eine Reise in fremde Welten

HANNELORE ELSNER und

CHRISTIAN ALEXANDER ROGLER

 

lesen aus Choderlos de Laclos

„GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN“

 

Der Auftakt des Festivals 2012!!!

 

Hannelore Elsner, vielfach dekorierte Schauspielerin, zählt zu den absoluten Ikonen der deutschen Film- und TV- Landschaft. Ob als "Die Kommissarin" Lea Sommer (HR / ARD), ob in "Kirschblüten Hanami" oder "Die Unberührbare": die Elsner ist immer ein Erlebnis, verkörpert meisterlich ihre Filmcharaktere - und ist auch als Leserin live auf der Bühne eine Ausnahmeerscheinung!

Portrait Hannelore Elsner

 

Portrait Christian Rogler

 

Der beliebte deutsche Theater- und Fernsehschaupieler übernimmt den Lesungspart von Christian Redl, der wegen einer bei einem aktuellen Filmdreh erlittenen Rauchvergiftung kurzfristig nicht zur Verfügung stehen kann!!!

 

Christian Alexander Rogler steht aktuell mit Dostojewskis "Weiße Nächte" im Hannover'schen "Theater an der Glocksee" auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Bekannt wurde er nicht nur durch seine Theaterarbeit, sondern vor allem durch seine TV / Serien-Auftritte in z. B. "Verliebt in Berlin", "Rosenheimcops" u.v.m.

 

Der sympathische TV-Star mit dem Hang zu tiefgründigem Rollenspiel gibt den Aristokraten Vicomte de Valmont, eine Rolle, mit der Kollege John Malkovich zu Weltruhm gelangte.

 

Elsner und Rogler lesen im Duett aus dem Briefroman "Gefährliche Liebschaften" des Franzosen Choderlos de Laclos, der die Sitten und die Verderbtheit der aristokratischen Gesellschaft vor Ausbruch der Französischen Revolution meisterhaft beschreibt und Intrige, kühle Berechnung dem wahren Gefühl gegenüberstellt: Verführung, Amüsement, Rache, Abenteuer, Esprit - nicht ohne Grund ein so häufig verfilmter Romanstoff. Elegante Originalmusik aus der "Zeit der Empfindsamkeit" setzt die Lesung in Szene: Die Herren Professoren Henner Eppel (Querflöte) und Arnold Werner-Jensen (Cembalo) lassen mit Sonaten von C.Ph.E. Bach und Francois Devienne die vorrevolutionären Jahre um 1780 bildhaft vor Augen erstehen.

 

Vorhang auf - für eine spektakuläre Premiere!

 

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Weiße Nächte von Dostojewski mit Christian Alexander Rogler



Greta Amend Dostojewski Weiße Nächte mit Christian Alexander Rogler

hauskritik # 2 des Stadtkind Magazins Hannover

 

Pressestimmen

 

»Der Mann, der jetzt auf einer der Parkbänke Platz nimmt, ist augenscheinlich nicht mehr ganz jung, und doch spricht aus ihm der Träumer, um dessen Erinnerungen sich Dostojewskis Lieblingsroman rankt. Diese Nacht nimmt eine für ihn ganz und gar ungewohnte Wendung, als er am Rande des Parks ein traurig singendes Fräulein erblickt, sich ihr nähert und sogar mit ihr ins Gespräch kommt. (...) Er (gefühlvoll und überaus authentisch gespielt von Christian Alexander Rogler) kann zum ersten Mal im Leben mit einem Menschen über seine Sicht der Welt reden. Enthusiastisch beschreibt er mit Worten voll anrührender Poesie die Natur, illustriert wortreich Fantasien von römischen Palästen und Begegnungen mit wunderschönen Frauen. Doch am Ende steht die Erkenntnis, dass er ein rein fantastisches Leben führt; der Wunsch nach realem Erleben und wahren Beziehungen ernüchtert ihn und betrübt ihn zutiefst. Die junge Frau Nastenka (Helga Lauenstein brilliert mit mädchenhaftem Charme und einer ergreifenden Singstimme) meint, ihn zu verstehen, fühlt sie doch die gleiche Einsamkeit. (…) Der Regisseurin Greta Amend ist es hervorragend gelungen, die Emotionen Dostojewskis rührender Dichtung für die Bühne zu inszenieren. Bei dem Stück ohne musikalische Untermalung stehen allein die zwei Schauspieler im Vordergrund, die den wortgewaltigen Text einfühlsam darbieten. Für den romantischen Träumer und seine Wunschgeliebte kann man sich keine schönere Besetzung vorstellen. Wirklich traumhaftes Theater!«

Anke Wittkopp, Stadtkind April 2012

 

»Wie ein Traum erscheint auch die Bühnenadaption des Romans (...) Eine Liebesgeschichte voll unerfüllter Sehnsüchte – voll Glück und doch auch voller Melancholie.

Bewusst legt die Regisseurin Greta Amend einen leichten Schleier über die dargestellte Wirklichkeit. Nur angedeutet die Szenerie mit einem schlichten Bühnenbild aus drei Parkbänken, einer Straßenlaterne und einem Baumschatten, wenig technischer Aufwand. Poetisch sind die Dialoge gehalten – und die Monologe: Meist spricht Christian Alexander Rogler als Träumer und beschreibt bildhaft die Zerrissenheit seiner Gefühle, Einsamkeit, Schwermut, den Wunsch, woanders zu sein. Helga Lauenstein als Wartende an seiner Seite hat den schwereren Part der Zuhörerin (...) man spürt eine echte Beziehung wachsen. Gemeinsam beginnen sie zu träumen. Aus der Freundschaft entsteht Liebe. Eine träumerische Liebe, die verdeckt wird vom Schleier der Wirklichkeit – äußerlich halten sie Distanz. Ein Stück, das (...) seine Zuschauer mit auf die Reise nimmt.«

Neue Presse, 02. März 2012

 

 

 




Christian Alexander Rogler, Helga Lauenstein


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